Experten und Selbständige, kleine wie große Unternehmen sind durch ein positives Markenimage erfolgreicher. Erfahren Sie, wie Sie Image Marketing nutzbar machen und somit nachhaltig von einem verbesserten Image profitieren. Wir gehen auf den Begriff Image ein, grenzen ihn mit der Identität ab und geben Tipps zu ersten Schritten einer erfolgsversprechenden Imagepolitik.

Image Marketing verstehen und gestalten

Mehr Verkäufe, die besten Mitarbeiter akquirieren und höhere Kundenbindung erreichen. Ziele, die mit einer optimierten Imagepolitik erreichbar sind. Das Image zählt, Kampagnenerfolge enstehen nicht zufällig. Unternehmer können gezielt ein Image aufbauen und festigen. Was können Sie realisieren, um online bessere Ergebnisse zu erzielen? Vom Begriff zum Imageaufbau, erfahren Sie jetzt mehr.

Begriffserklärung: Was ist Image Marketing?

Das übergeordnete Ziel fast jeder Kampagne ist der Verkauf bzw. die Umsatzsteigerung. Ein gestärktes Image – oft sogar als einer der wichtigsten Faktoren – beeinflusst die Kaufentscheidung des Endverbrauchers positiv. Das Image ist hierbei die Gesamtheit aller Erwartungen des Verbrauchers an das Produkt. Wikipedia definiert den Begriff Image (von engl. image für Bild, Abbild, Darstellung, deutsch entsprechend Ruf) als “das innere Gesamt- und Stimmungsbild bzw. den Gesamteindruck, den eine Mehrzahl von Menschen von einem Meinungsgegenstand hat (z. B. von einer Person oder Personengruppe, von einer Organisation, von einer Stadt oder Ortschaft, von einem Unternehmen, einem Produkt, insbesondere einem Markenprodukt, oder einem Standort). Dieser Gesamteindruck ist eine subjektive Kategorie, er muss nicht objektiv richtig sein. Gleichwohl beeinflusst oder steuert er das Verhalten der Menschen, etwa das Kauf- und Wahlverhalten.”

Das Image einer Person oder Organisation entscheidet neben dem aktiven Kauf auch über eine positive oder negative Mundpropaganda. Je besser das Image, desto öfter werden positive Assoziationen mit der Person oder Organisation verbreitet. Diesen hohen Stellenwert hat Image Marketing, also der Versuch über den Marketing-Mix ein positives Image zu kreieren und das Zwischenmenschliche zu fördern. Ob Künstler, Internetstar, Sportler oder KMU, den richtigen Eindruck zu hinterlassen und dieses eigene Bild zu transportieren ist grundlegend entscheidend für den eigenen Erfolg einer Marke.

Abgrenzung: Wo liegt der Unterscheid zum Direct Marketing?

Überwiegend ist das Ziel unserer Kunden den Absatz zu erhöhen. Deshalb achten wir bei der Kampagnenschaltung auf Google oder Facebook sowie der späteren Optimierung geringstmögliche Kosten pro Verkauf zu erzielen. Die Reichweite und Frequenz der Kampagnenanzeigen sind dem Verkaufsziel untergeordnet. Hier sprechen wir von Direct Marketing – der direkte Verkauf eines Produkts an den Konsumenten. Dieser Fakt unterscheidet sich vom Image Marketing. Hier liegt der Fokus auf der Schaffung und dem Erhalt eines positiven Gesamtbildes. Die Maßnahmen zielen darauf ab, das Bild in der Innen- wie auch Außerwirkung möglichst positiv zu transportieren. Image Marketing stellt somit das Gegenstück zur Effizienz.

Erfolgreiche Personen und Unternehmen setzen auf Image Marketing

Eine Image Marketing Kampagne wird Ihnen kurzfristig selten den günstigen Erfolg bringen, den eine Direct Marketing Kampagne bringt. Dafür steigern Sie mit einer Image Kampagne Ihr Markenbild. Sie binden Ihre Kunden langfristiger und verwandeln Ihre Marke zu einem wiedererkennbaren Brand. Sie etablieren sich als bekannte Marke am Markt und bauen eine regelrechte Fangemeinde um Ihr Produkt auf.

Wann sollten Sie Image Marketing betreiben?

Oft spielt das verfügbare Werbebudget die entscheidende Rolle. Sollte Ihr verfügbares Budget die Investition in das Markenbild ermöglichen, ist dies stets zu empfehlen. Ein Investment in Ihr Image muss dabei nicht zwangsweise mit hohen Beträgen einhergehen. Kreative Ideen, Ihre Offenheit und Kommunikation tragen zu einer nachhaltigen Imagepolitik bei – ohne viel Geld investieren zu müssen.

Ihre Identität und Ihr Image

Image Marketing - Erste Schritte und Brainstorming

Image Marketing beginnt bei der Analyse

Um sinnvolle Marketingentscheidungen zu treffen, müssen Sie zwischen Identität und Image unterscheiden. Die Identität ist hierbei, was Sie sich selbst zuweisen. Wer sind Sie? Wie Sie sich selbst sehen und wie Sie wahrgenommen werden möchten? Die Identität ist schlussfolgernd Ihr definiertes Selbstbild. Hier gehen wir über in das Image, das Sie etablieren möchten. Ihr Image ist was Ihre Zielgruppe in Ihnen sieht. Das Image entwickelt sich aus Ihrer Identität. Das Image ist demnach das Außenbild, das Sie in der Öffentlichkeit transportieren.

Wie wichtig das passende Image für Ihre Branche ist, zeigt sich täglich: Gerade heutzutage reicht es bei weitem nicht mehr aus sehr gut zu singen, ein Instrument vollständig zu beherrschen oder mit seiner Kunst zu inspirieren. Unabdingbar für ein erfolgreiches Image, ist die Stimmigkeit: Ihr Charakter, Ihr Auftreten, Ihre Kleidung, alles muss stimmig sein. Nur ein authentisches Image ist ein starkes Image. Vergessen Sie deshalb Ansätze wie “Auffallen um jeden Preis”. Herausstechen, um des Herausstechens Willen, kostet Sie in den meisten Fällen Authentizität und birgt langfristig keinen Erfolg.

Nutzen Sie Ihr Image in Ihrer Zielgruppe

Wie Sie in der Öffentlichkeit auftreten möchten, wird durch zwei Faktoren beeinflusst: Ihre Zielgruppe und Ihre Persönlichkeit. Wie es sich aus dem Vorhergehenden ergibt, sollten Sie Ihr Image stets an Ihrer Persönlichkeit orientieren. Versuchen Sie sich nicht neu zu erfinden. Wenn Sie sich als Metal Band verkaufen und auf Ihrer Tour nach den ersten drei Songs schlapp machen, bleiben erstaunlich wenig erfreute Gesichter in der Halle zurück.

Imagepolitik: 5 Tipps zum erfolgversprechenden Image

Nun gilt es die richtige Zielgruppe anzusprechen und langsam für sich zu gewinnen. Um Ihnen diesen Schritt zu erleichtern, haben wir für Sie eine fünfteilige Checkliste erstellt.

1. Ihre Zielgruppe kennen und sie definieren

Stellen Sie sich Ihren typischen Fan oder Follower vor. Welche Interessen hat dieser? Wo befindet er sich? Welche sozialen Netzwerke nutzt er und wie verhält er sich? Befindet er sich beispielsweise auf bestimmten Foren oder bei bestimmten Gruppen? Anhand demographischer und sozioökonomischer Merkmale definieren lernen Sie so Ihre Zielgruppe besser kennen und sind in der Lage Sie korrekt zu definieren.

2. Den Kontakt zur Zielgruppe suchen

Nun wissen Sie, wo sich Ihr potenzieller Fan aufhält. Jetzt müssen Sie sich darüber klar werden, wie Sie ihn erreichen. Nutzt er Instagram? Gegebenenfalls können Sie ihn durch einen Influencer, der in einem ähnlichen Interessensgebiet agiert erreichen. Vielleicht sind aber auch Werbeanzeigen die bessere Variante. Um hier den vollen Durchblick zu erhalten, sollten Sie sich professionell beraten lassen. Ein erfahrener Online Marketing Experte kennt die relevanten Medien und weiß Ihre Zielgruppe richtig anzusprechen.

3. Die richtige Ansprache finden

Zu diesem Zeitpunkt sind Sie sich bereits über Ihr Image im Klaren. Sprechen Sie Menschen so an, wie es in Ihrer Branche üblich ist. Meist ist die Kombination Ihrer Persönlichkeit mit dem Branchenüblichen die perfekte Mischung für den erfolgreichen Image-Aufbau.

4. Stimmig bleiben und herausstechen

Von nun an müssen Sie darauf achten, wie Sie sich gegenüber der Zielgruppe verhalten. Ein stimmiges Image bedeutet weitaus mehr als die richtige Wortwahl und das richtige Auftreten. Vergessen Sie nicht, dass zu Ihrem Image auch Bilder und Videos gehören. Auch hier möchten Sie passend zu Ihrem Image wirken. Stechen Sie aus dem Wettbewerb heraus, bauen Sie Brücken oder tun Sie Gutes.

5. Fans einbinden

Das Internet und insbesondere soziale Medien sind erfolgreich, da es sich um zweiseitige Kommunikationskanäle handelt. Der Empfänger Ihrer Botschaft ist stets im Stande mit Ihnen zu interagieren. Mit TV-Werbung ist diese Interaktion nicht möglich. Nutzen Sie dies deshalb online zu Ihrem Vorteil. Binden Sie Ihre Fans in Ihren Alltag mit ein und animieren Sie dazu ein Teil dessen zu werden.

Ein imageförderndes Beispiel – Alles ist möglich!

IKEA – moving the store: Das virale Fallbeispiel, das zeigt, wie einfach es sein kann, sich ein positives Image in der Gemeinde zu schaffen.

Fazit für zielführende Imageförderung

Auch wenn Sie Ihren Follower nicht kennen, sind Sie für Ihren Follower nach einer gewissen Zeit wie ein Freund, vergessen Sie das nicht. Beispielsweise nutzen zahlreiche erfolgreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens online einen Kosenamen, um die Fangemeinschaft anzusprechen. Somit entsteht eine intimere Beziehung mit dem Fan. Hier gilt eine Grundregel der Moderation. Ein guter Moderator ist jemand, mit dem ich abends am Tisch ein Bier trinken möchte, obwohl ich ihn noch nie gesehen habe.

Mit diesen Tipps sind Sie bereit erste Schritte in Ihre Zukunft mit festem Image zu treten. Für weitere professionelle Beratung sowie Unterstützung bei der Umsetzung, kontaktieren Sie uns einfach per Telefon oder schnell und einfach über das Kontaktformular unserer Website.

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